Das Rehwild ist das in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Wild.

Rehwild

Der König der Wälder. Die größte heimische Wildart ist der Rothirsch.

Rotwild

Wildschweine tretten häufig in Gruppen sog. "Rotten" auf und sind Allesfresser

Schwarzwild

Füchse sind Aasfresser und Räuber. Leider sind sie dadurch auch Krankheitsüberträger.

Raubwild

Wildtiere in Österreich

 

Im Jagdrecht und in der jagdlichen Praxis wird das Wild folgendermaßen unterschieden (hierbei treten Überschneidungen auf):

  • Haarwild und Federwild: Zum Haarwild zählen die dem Jagdrecht unterliegenden Säugetiere. Als Federwild werden die dem Jagdrecht unterliegenden Vögel bezeichnet.
  • Schalenwild: Das Schalenwild umfasst die dem Jagdrecht unterliegenden Paarhufer (Hornträger, Geweihträger und das Schwarzwild, die Wildschweine) – deren Klauen werden in der Jägersprache als ‚Schalen‘ bezeichnet.
  • Hochwild und Niederwild: Zum Hochwild zählt nach Jagdrecht alles Schalenwild mit Ausnahme des Rehwildes. Weiterhin gehören das Auerwild, der Steinadler und der Seeadler zum Hochwild. Früher gehörten regional auch andere Tierarten wie Bär, Luchs, Kranich oder Fasan dazu. Alles übrige Wild gehört zum Niederwild. Der Begriff Hochwild ist historisch entstanden. Er bezeichnete Wild, dessen Jagd besonders geschätzt wurde und die deshalb dem hohen Adel (Hohe Jagd) vorbehalten war. Das Niederwild durfte hingegen auch von anderen Personengruppen bejagt werden (Niedere Jagd).

 

Von den typischen Wildarten Mitteleuropas unterliegen dem Jagdrecht unter anderem

  • von den Säugetieren (und damit zum Haarwild gehörig)
    • die Bovidae (Hornträger) Gamswild, Muffelwild, Steinwild und Wisent
    • die Cervidae (Hirsche) Damwild, Elchwild, Rehwild, Rotwild und Sikawild
    • von den Suidae (Schweinen) das Schwarzwild
    • die Leporidae (Hasenartigen) Feldhase, Schneehase und Kaninchen
    • von den Rodentia (Nagetiere) das Murmeltier
    • die Felidae (Katzen) Luchs und Wildkatze
    • von den Canidae (Hunden) der Fuchs
    • die Mustelidae (Marder) Dachs, Fischotter, Baummarder, Steinmarder, Iltis, Hermelin und Mauswiesel
    • von den Phocidae (Hundsrobben) der Seehund
  • von den Vögeln (und damit zum Federwild gehörig)
    • die Phasianidae (Fasanenartigen) Auerwild, Birkwild, Rackelwild, Haselwild, Rebhuhn, Fasan, Wachtel, Alpenschneehuhn und Wildtruthuhn
    • die Columbidae (Tauben) Ringeltaube, Türkentaube, Turteltaube und Hohltaube
    • die Anseriformes (Entenvögel) Höckerschwan, Wildgänse, Wildenten, Säger
    • von den Podicipedidae (Lappentaucher) der Haubentaucher
    • von den Scolopacidae (Schnepfenvögel) die Waldschnepfe
    • von den Rallidae (Rallenvögel) das Blässhuhn
    • die Laridae (Möwen)
    • von den Otididae (Trappen) die Großtrappe
    • von den Ardeidae (Reiher) der Graureiher,
    • von den Raubvögeln die Falconidae (Falkenartige) und die Accipitridae (Habichtartige)
    • von den Corvidae (Rabenvögel) der Kolkrabe, Rabenkrähe, Saatkrähe, Elster und Eichelhäher